Letzte Änderung:
Neue Gebühren bei der Telekom 2003
Bei der Deutschen Telekom AG gibt es zum neuen
Jahr eine ganze Reihe von Änderungen, hier eine
Zusammenfassung.
T-Net-Anschluss (normaler analoger Telefonanschluß)
bei der Telekom :
Ab dem 1. Februar 2003 wird die monatliche
Grundgebühr von 13,33 EUR (26,07 DM) auf 13,72
EUR (26,83 DM) pro Monat erhöht. Zum gleichen
Zeitpunkt senkt der ehemalige Monopolist die
Preise für Ortsnetzgespräche um 4,2 Prozent. Es
gelten dann für Gespräche über den analogen
Anschluss im Ortsnetz folgende Preise:
Montag bis Freitag:
08 - 09 Uhr: 6 ct. je angef. 150 Sek. (2,4 ct/min)
09 - 18 Uhr: 6 ct. je angef. 90 Sek. (4,0 ct/min)
18 - 21 Uhr: 6 ct. je angef. 150 Sek. (2,4 ct/min)
21 - 08 Uhr: 6 ct. je angef. 240 Sek. (1,5 ct/min)
Der günstige Nachttarif wird um eine Stunde bis
8 Uhr verlängert. Künftig gilt dieser Tarif (6
ct/angef. 240 Sek.) auch am Wochenende und an
Feiertagen, rund um die Uhr.
Bislang unterscheidet die Telekom beim normalen
analogen Telefonanschluß am Wochenende zwischen
Freizeit (5 - 21 Uhr) und Nachtzeit (21 - 5 Uhr).
Auch Deutschlandverbindungen werden etwas
preisgünstiger. Tagsüber zahlt man:
Montags bis Freitags in der Zeit von 7 - 18 Uhr
12,2 ct je angef. Minute statt der bislang
verlangten 12,3 Cent. Der Freizeittarif ändert
sich ebenfalls geringfügig von 6,2 auf 6,1 Cent
pro angef. Minute. Ferngespräche werden im
60/60-Takt abgerechnet.
Auch für die Optionstarife AktivPlus und
AktivPlus xxl für analoge Telefonanschlüsse
gilt künftig das einheitliche Zeitfenster von 7
bis 18 Uhr bei unveränderten Minutenpreisen.
Sekretariatsservice:
Dieser Service wird zum 1. Januar eingestellt.
Davon nicht betroffen ist der Weckdienst. Dieser
wird auch weiterhin unter der 01801-141033
angeboten.
T-DSL:
Ab dem 1. Januar gilt der erhöhte Anschlusspreis
von 99,95 Euro für die Beauftragung eines
DSL-Anschlusses der Deutschen Telekom. Dieser
Preis gilt für alle Varianten des
DSL-Anschlusses, also auch für die reduzierte
"Light-Version" mit 384 kbit/s und die
aufgebohrte Version "DSL 1500".
Bestellungseingänge bis zum 31.12. werden noch
zur alten Einrichtungsgebühr von 74,95 Euro
abgerechnet.
Rechnungslegung:
Das Rechnungslayout wird geändert. Bereits seit
August 2002 erhält man bei Neubauftragung eines
Einzelverbindungsnachweises das neue zweispaltige
Layout. Wer die Spalten Zielortsnetz/Land und
Tarifort weiterhin beziehen möchte, muss dies
über die kostenlose Online-Rechnung tun.
0900:
Zum 2. Januar wird der Nummernraum 0900
eingeführt. Er gilt als Nachfolger der
0190-Nummern. Diese werden bis zum 31.12.2005
schrittweise durch die 0900 abgelöst. Die
Vergabe erfolgt durch die Regulierungsbehörde
für Telekommunikation und Post. Neben der
internationalen Harmonisierung der
Mehrwertdienstenummern gibt es für 0900 einige
Unterschiede zum bisherigen 0190-System. Die
Ziffer, die der 0900 folgt, gibt die Art des
Dienstes an:
0900 1 .... (Gasse 1 steht für Information)
0900 3 .... (Gasse 3 steht für Unterhaltung)
0900 5 .... (Gasse 5 steht für Sonstiges)
Die Folgeziffern 2, 4, 6, 7, 8 und 9 werden zu
Beginn nicht genutzt.
Bei einer Schaltung der 0900-Nummer bei der
Deutschen Telekom, realisiert diese eine ganze
Reihe von Maßnahmen im Sinne des
Verbraucherschutzes. Diese entsprechen in etwa
den bereits heute bei 0190-Nummern üblichen
Maßnahmen und sind im Einzelnen:
- Zwangstrennung nach 60 Minuten.
- max. 2,50 EUR pro Minute bzw. max. 5,00 EUR
Einmalig/pro Block.
- Aktive Tarifbestätigung (Ansage der Gebühr)
ab 3,00 EUR
- Der Verhaltenskodex des FST e.V. (Freiwillige
Selbstkontrolle Telefonmehrwertdienste) ist
Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
- Jede Rufnummernbeauftragung eines Anbieters
wird durch den Verbraucherschützer der Deutschen
Telekom einzeln geprüft.
- Dialer/Onlineanwendungen werden nicht
zugelassen.
- Alle Rufnummernsperren für die 0190 gelten
ebenso für die 0900. Ein erneuter, separater
Sperrungsauftrag für 0900 ist nicht notwendig.
Wenn bereits eine Sperrung für 0190 eingerichtet
wurde, wird dieser automatisch auf den neuen
Nummernraum für Mehrwertdienste ausgeweitet.
- Informationen zu den Informationsanbietern der
Deutschen Telekom können kostenlos unter der
0800 3300900 abgefragt werden.
Ebenfalls im Sinne des Verbraucherschutzes ist
die Einrichtung einer zentralen Datenbank auf der
Seite der RegTP zur Ermittlung eines Anbieters
für Mehrwertdienste. Aufgrund der Vergabepraxis
des 0190-Nummernraumes, war es bisher im
Einzelfall nur schwer möglich den tatsächlichen
Anbieter von Mehrwertdiensten zu ermitteln, dies
soll sich bei 0900 ändern
Christian Füg, 30.12. 2002
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